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cleverQ

Das Warten hat ein Ende.

Das neue cleverQ Online-Tool zur Vergabe von Terminen und Tickets hilft Unternehmen, das Warteaufkommen zu reduzieren und dadurch die Kundenzufriedenheit zu erhöhen.

Jeder kennt es: Warten! Ob beim Zahnarzt, bei der KFZ Zulassungsstelle, bei Behörden, an Bedienungstheken im Handel oder bei der Autovermietung – Warten raubt wertvolle Zeit und oft den letzten Nerv und passt so gar nicht mehr in die mobile Welt von heute. Der Meinung ist auch Dirk Ostermann, Ideengeber für cleverQ. Wir haben mit dem Unternehmer und Apple Liebhaber aus Holstein gesprochen und er hat uns seine Lösung für weniger Wartezeit präsentiert.

CPN: cleverQ bietet Unternehmen eine iOS basierte Lösung für ihr Wartezeitenmanagement. Wie kamen Sie auf die Idee, dafür eine App zu entwickeln?

Dirk Ostermann (DO): Die Idee für cleverQ ist ganz klassisch aus der Not heraus geboren. Vor rund zwei Jahren saß ich bei der Zulassungsstelle und konnte mich einfach nicht damit abfinden, über zwei Stunden auf einen Monitor zu starren und mit vielen anderen darauf warten zu müssen, dass meine Nummer endlich aufgerufen wird. Ich dachte mir, das müsste einfacher gehen, habe recherchiert und kam schnell zu dem Schluss, dass es im Markt bis dato kein modernes System für Wartezeitenmanagement gab.

CPN: Überfüllte Wartezimmer sind für die meisten Menschen ein großes Ärgernis. Trotzdem erfindet nicht jeder sofort eine App.

DO: Ich bin Unternehmer und habe lange für international tätige Unternehmen in den USA gearbeitet, dort mehrere Startups aufgebaut, zum Erfolg geführt und wieder verkauft. Die Entwicklung von Konzeptlösungen, Cloudlösungen,  Software as a Service (SAAS) sowie iOS basierten Apps – zum Beispiel für Videoübertragungssysteme im Sicherheitsbereich – begleiten mich seit mehr als 15 Jahren. Insofern habe ich mich mit den mir bekannten und vertrauten Entwicklern zusammengesetzt, über mein Vorhaben gesprochen und sie für meine Idee begeistert. In meiner Historie spielt Business Development eine große Rolle: neue Ideen aufnehmen, bis zu einem gewissen Punkt entwickeln und dann die richtigen Partner an Bord holen – so auch bei cleverQ.

CPN: Wie ging es weiter?

DO: Ich habe 2015 die Firma B.I.C. GmbH gegründet, die hinter cleverQ steht, die Softwareentwickler als Gesellschafter eingebunden und wir haben die Wartezeitmanagement-App entwickelt. Offen gestanden handelt es sich dabei im Vergleich zu den vorherigen Projekten fast um Peanuts, was die Entwicklung angeht. Bei kritischen Apps mit Bildübertragungen von Kamera auf Handy kamen ganz andere Themen um die Ecke, die wir auch erfolgreich lösen konnten.

In meiner Historie spielt Business Development eine große Rolle: neue Ideen aufnehmen, entwickeln und die richtigen Partner an Bord holen – so auch bei cleverQ.

CPN: Wie funktioniert die cleverQ App?

DO: User können überall dort, wo Wartezeiten entstehen über die App eine Wertmarke beziehungsweise ein elektronisches Ticket ziehen – vorausgesetzt das jeweilige Unternehmen nutzt cleverQ. Beim Buchen des elektronischen Tickets gibt der Anwender an, wann er benachrichtigt werden möchte: Entweder, wenn nur noch eine von ihm gewählte Anzahl an Tickets in der Wartschleife ist oder wenn die Wartezeit nur noch eine bestimmte Anzahl an Minuten beträgt. So kann die Wartezeit effektiv genutzt werden. Sollte unerwartet etwas dazwischen kommen, ist die Löschung des eTickets jederzeit möglich.

Wenn ein Unternehmen das erweiterte Modell von cleverQ nutzt, können die Kunden jederzeit und überall online Termine buchen, das heißt, sie sind bei der Terminfindung nicht mehr auf Öffnungszeiten oder telefonische Sprechzeiten angewiesen. Dafür stellen die Unternehmen einfach die zur Verfügung stehenden Termine ein, der Kunde bucht und der Termin erscheint automatisch in iCal. Genauso unkompliziert funktioniert eine Terminverschiebung oder -absage. Und Benachrichtigungen und Erinnerungen laufen wie gewohnt über Push-Notifications.

CPN: Klingt, als würde die App den Nerv der Zeit treffen.

DO: Genau. Wartezeiten-Management ist überall dort interessant, wo Laufkundschaft vorbei kommt und Termingeschäft stattfindet, also beim Amt und bei Behörden, beim Kinderarzt, beim Optiker oder in der Zulassungsstelle – es gibt 1.000 Möglichkeiten... Die Anbieter sind in der App nach Kategorien wie zum Beispiel Gesundheit, Immobilien und Handwerk getrennt, so dass bei zunehmender Anzahl an Unternehmen die Übersichtlichkeit erhalten bleibt. Zusätzlich arbeiten wir an einer Umkreissuche, so dass über die Handylokalisierung nur diejenigen Anbieter gezeigt werden, die sich in der Nähe befinden.

Ein weiterer Vorteil: cleverQ ist eine multifunktionale App, das heißt, die Anwender nutzen eine App für alle Termine und nicht eine App pro Anbieter.

CPN: Welche Kunden sind bereits im Boot?

DO: Wir haben erst kürzlich den ADAC für cleverQ begeistert, genauso Lufthansa und Edeka. Zudem verlasse ich mich nie auf die reine Produktentwicklung. Aus meiner Historie weiß ich, dass weitere strategische Schritte und Partner notwendig sind, um Innovationen zum Erfolg zu führen. In diesem Fall habe ich den Kontakt zur MEM-O-MATIC GmbH gesucht, die europaweit der Marktführer im Bereich Aufrufsysteme und Ticketprinter ist. Ich habe den Geschäftsführer kontaktiert und wie es der glückliche Zufall so will genau den richtigen Zeitpunkt erwischt. Der Inhaber ist 81 Jahre alt und schon länger auf der Suche nach einem Nachfolger, der das Unternehmen nach vorne bringen will. Nach fünf Minuten meinte er zu mir: „Das passt!“.

CPN: Was passierte dann?

DO: Genau genommen hat sich von heute auf morgen ein komplett neuer Geschäftsbereich ergeben, der thematisch nicht besser hätte passen können. Ich bin als Gesellschafter bei MEM-O-MATIC eingestiegen und durch meine Beteiligung gleichzeitig Prokurist. Zukünftig werde ich die Firma übernehmen – zur Zeit profitiere ich jedoch unheimlich von dem Erfahrungsschatz meines Compagnons, was aufgrund des rüstigen Alters oft sehr lustig ist. Die Zeiten haben sich ja doch etwas geändert – gerade in Bezug auf die fortschreitende Digitalisierung. Dass diejenigen Unternehmen, die bereits das MEM-O-MATIC Aufrufsystem bei sich etabliert haben, über eine digitalisierte Variante mehr als dankbar sind, liegt auf der Hand. So stellen sie unkompliziert und ohne Mehrkosten die Kunden zufrieden, die überwiegend digital organisiert sind und Wartezeiten für sich effektiver nutzen wollen. Und für diejenigen, die nach wie vor lieber ein Ticket am Schalter ziehen, ändert sich nichts.

CPN: Wie können Unternehmen cleverQ nutzen?

DO: cleverQ basiert auf einem 24-monatigen Abomodell, Software as a Service ist hier das Stichwort. Je nachdem, ob der Kunde nur die Variante des eTickets oder das um die Online-Terminvereinbarung erweiterte Modell nutzen möchte, zahlt er 69,- oder 89,- Euro im Monat. Als Ansprechpartner für interessierte Kunde stehen die Service-Partner im CPN Netzwerk und selbstverständlich auch mein Kollege von cleverQ, unser Vertriebsleiter Mario Litte, bereit.

CPN: Wie steht es um den Datenschutz?

DO: Wir haben einige Investitionen getätigt, um den Datenschutz zu gewährleisten. Aufgrund meiner vorherigen Tätigkeiten in dem sensiblen Bereich der Kameraüberwachung, verfüge ich diesbezüglich über fundiertes Wissen und habe keinerlei Bedenken.

CPN: Was kommt als nächstes?

DO: In der Entwicklung beschäftigen wir uns gerade mit standardisierten Schnittstellen, um die Integration bereits bestehender Terminsysteme zu vereinfachen. Ansonsten möchte ich möglichst viele Unternehmen für die cleverQ Lösung begeistern, was bisher nicht schwer fällt, weil es damit so einfach ist, viel zu bewegen. Und das verstehen Unternehmen, bei denen häufig Wartezeiten anfallen.

CPN: Vielen Dank für das Gespräch!

Sie möchten die App nutzen, um Ihren Kunden das Warten zu ersparen und Online-Terminbuchung zu ermöglichen? Wenden Sie sich gern uns.

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